Neuland denken Partner

Die Partner

Gemeinsam mit 20 soziokulturellen Zentren und Vereinen organisiert die LAGS die Veranstaltungsreihe Neuland denken.

 

Soziokultur in Niedersachsen

Soziokulturelle Zentren und Vereine sind weit mehr als Bühnen für Kunst und Kultur aller Sparten. Sie stellen Raum und Infrastruktur zur Verfügung und geben Impulse selbst kulturell tätig zu werden. Sie sind Lern– und Experimentierfelder für Fragen der gesellschaftlichen und politischen Zukunft wie auch für kulturelle und künstlerische Innovation. Sie fördern künstlerischen Nachwuchs vor Ort und kulturelle Aktivitäten, die aus den Interessen, Fähigkeiten und Lebensbedingungen der Bevölkerung entstehen und sind damit auch Lernfeld demokratischen Zusammenlebens.

alte polizei, Stadthagen

Das Kulturzentrum "alte polizei" bietet Raum für alle Altersgruppen, Menschen verschiedener Sprachen und Kulturen, Mädchen und Jungen, Frauen und Männer. Die "alte polizei" ist seit 1990 das »Mehrgenerationen-Haus« in Stadthagen − über 50.000 BesucherInnen pro Jahr bestätigen die Attraktivität und den Bedarf für das Konzept »Kultur + Kommunikation« in der Kreisstadt. Die Arbeit der >alten polizei< ist dem Gedanken »Kultur öffnet Welten« verpflichtet. Die Aktivitäten des Kulturzentrums stehen für Kreativität und soziale Phantasie, engagiertes Handeln und tolerantes Verhalten, für Formen des ehrenamtlichen Engagements, für Dialoge zwischen Alteingesessenen und Zugewanderten, für eine umfassende Bildung und das Lernen in der Einen Welt. Viele Angebote werden von Menschen aus dem gesamten Schaumburger Land wahrgenommen. Die Gäste mit der weitesten Anreise kommen zur Zeit aus Australien!

www.altepolizei.de

Brunsviga Braunschweig

Weit über Braunschweigs Stadtgrenzen hinaus bekannt ist das Kultur- und Kommunikationszentrum Brunsviga. So vergeht kaum ein Wochenende, an dem sich nicht wenigstens am Freitag und Samstag der Vorhang öffnet für Kabarett, Comedy, Theater, Tanz, Folk, Jazz, Klassik oder Oper − eigentlich müßte für alle Kulturgeschmäcker etwas dabei sein. Wer mehr auf Information aus ist, findet in der Brunsviga Talkshows, Gesprächsrunden, Vorträge und Tagungen zu den unterschiedlichsten Themen. Zur kreativen Betätigung gibt es Musikunterricht, unterschiedlichste Kurse und Workshops sowie Tanzveranstaltungen von Tango bis zum Disco-Fox ... Im Haus befindet sich außerdem die Musikbibliothek der Öffentlichen Bücherei; dazu eine gepflegte Gastronomie: Frühstücksbüffet, Mittagstisch, Abendkarte, ein gemütlicher Cafégarten − nicht zu vergessen die Kinder: im Brunsviga-Kinderhaus können sie nach Herzenslust toben, basteln oder einfach die Seele baumeln lassen.

www.brunsviga-kulturzentrum.de/

Faust, Hannover

FAUST befindet sich in den Gebäuden einer ehemaligen Bettfedernfabrik in Hannover-Linden. Ziele und Aufgaben des Trägervereins sind die Förderung der Stadtteilkultur und der interkulturellen Kommunikation, die Bereitstellung von Know-How und Infrastruktur für Vereine, Projekte und Einzelpersonen sowie die Durchführung eines Veranstaltungsprogramms. Auf dem gesamten Gelände gibt es Projekte in den Bereichen Interkultur, Stadtteilkultur, politische Bildung sowie Theater, Feste und Workshops. In der Warenannahme finden Theater, Kleinkunst, Konzerte, Lesungen und Kinderveranstaltungen statt, in der 60er Jahre-Halle größere Konzerte, Disco, Partys und Märkte. In der Kunsthalle gibt es neben internationalen Ausstellungsprojekten auch Performances.

www.faustev.de

KAZ (Kommunikations- und Aktionszentrum), Göttingen

Wenn von links der Bass wummert, oben die Flamencas den Boden vibrieren lassen, dazwischen lateinamerikanische Rhythmen grooven und vor Ihnen oder Euch eine Schale in der Keramikwerkstatt Form annimmt, dann befinden Sie sich und ihr euch im KAZ. Inmitten der Stadt, in einem Haus mit dem Jungen Theater, wird das ganze Jahr Kultur zum Ansehen und Mitmachen geboten. In Kursen, Workshops oder offenen Gruppen kann getanzt, jongliert, getöpfert, gesungen und getrommelt werden. Theaterspielen, Akrobatik üben, Literatur diskutieren oder politisch arbeiten, für dies und vieles Mehr bieten wir den Raum. Erfahrene Dozentinnen und engagierte Schülerinnen vermitteln in unseren Kinder- und Jugendlkursen Spaß und Können. Im Saal des Jungen Theaters wird von den KAZ Gruppen monatlich ein abwechslungsreiches Programm geboten.

www.kaz-goettingen.de/

Kunst und Begegnung Hermannshof, Völksen

Der frühere Sommersitz eines hannoverschen Industriellen aus den zwanziger Jahren − der Hermannshof − ist Bühne für bildende und darstellende Kunst unserer Zeit. Der Verein Kunst und Begegnung sorgt für Ausstellungen im Park, Theater-, Performance- und Multimediapräsentationen, experimentelle Neue Musik, Literatur und Open-Air-Kino. Die Parklandschaft mit ihrem historischen Teepavillon und dem »Haus im Park« am Rande des Deister erfrischt die Sinne − und macht sie aufnahmefähig für Entdeckungen an der Schnittstelle von Natur und Kunst. Hier spricht man miteinander − über das Seltsame in der Kunst, über den Genuß derselben und das Leben an sich. Deshalb heißt der Verein »Kunst und Begegnung«. Der Verein trägt sein Programm auch in die umliegende Orte: Schlachter, Traktorfahrer, Jagdhornbläser und SchülerInnen können so unversehens zu Mitspielern in Kunstprojekten werden.

www.hermannshof.de

KASCH, Achim

Das KASCH − Kulturhaus Alter Schützenhof − besteht seit 1990 in der Trägerschaft des Vereins »Kulturhaus Alter Schützenhof« e.V. Das Haus, eine 1873 gegründete Gaststätte, liegt im Zentrum der Stadt (30.000 Einwohner) und bietet neben einem großen Saal, einem Kleinkunstsaal und einem Clubraum mehrere Gruppenräume. Ein Vertrag mit der Stadt, geschlossen am 17. September 2001, regelt die Nutzung und den Zuschuss über eine Laufzeit von 25 Jahren. Jährlich nutzen etwa 60.000 Menschen das KASCH für unterschiedlichste Aktivitäten. Neben vielen ehrenamtlich Tätigen, Aushilfskräften und Honorarmitarbeitern beschäftigt der Verein sieben feste MitarbeiterInnen auf unterschiedlichen Teilzeitstellen.

www.kasch-achim.de

Komplex, Schüttorf

Das Jugendzentrum besteht seit Dezember 1979; den Namen »Komplex« trägt es seit 1991. Treffpunkt des Zentrums ist die Teestube / Kneipe. Es gibt 18 Gruppen, teils angebotsorientiert − zum Beispiel Film-Club und Disco-AG −, teils zielgruppenorientiert − Mädchen- und Frauentreff, Kids-Treff etc. Ein Schwerpunkt ist die Arbeit mit Behinderten. Daneben gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster kultureller Veranstaltungen − von Konzerten und Puppenspiel für Kinder ab vier Jahre bis hin zum »Kulturabo«, dem Geheimtip in der Grafschaft: sieben- bis achtmal pro Saison gibt es Kleinkunst- und Theater. Künstler wie Richard Rogler und Thomas Freitag treten immer wieder gerne auf und genießen die gewachsene persönliche Atmosphäre des Hauses. Konzerte hauptsächlich für Jugendliche bietet die Konzertinitiative »Zikadumda«. In der Region ist das »Komplex« der einzige Veranstalter mit einem derartig vielseitigen Angebot.

www.komplex-schuettorf.de

Kulturetage, Oldenburg

1986 mietete der Verein Kulturkooperative Oldenburg eine Etage in einem Lagerhaus, um Raum für Proben und Aufführungen zu schaffen: die Kulturetage. Seitdem hat die »Etage« eine rasante Entwicklung durchlaufen. Heute umfaßt sie einen Gebäudekomplex von ca. 5.000 m² und ist ein Dach für vielfältige Aktivitäten. Das Spektrum der Veranstaltungen ist breit gefächert − Theater und Tanz von der örtlichen Laiengruppe bis zu Aufführungen internationaler Companys. Das Ensemble der Kulturetage produziert Stücke in großen und kleinen Besetzungen, für Große und auch Kleine. Die Oldenburger Kabarett-Tage, die internationalen Kulturtage »Prisma«, das Stimmen-Festival »Voices« und seit 1998 der in Norddeutschland in seiner Art einzigartige Oldenburger »Kultursommer« sind jährlich wiederkehrende große Ereignisse. Die Blues-Nacht, das »Traumschiff Gloria« und die Moonlight- oder Funkenflug-Partys finden ebenso regelmäßig ihr Publikum wie Konzerte aller Sparten, soziokulturelle Angebote oder ein Markt für Kunst und Handwerk. Viele einzelne Veranstaltungen, Reihen oder Projekte werden jedes Jahr neu konzipiert und umgesetzt.

www.kulturetage.de

Kulturmühle, Buchhagen

Wo sich einst die Schleifräder drehten, wird jetzt Bewegung in die Kultur gebracht: 1998 enstand die Idee, die verfallene Sandsteinmühle in Buchhagen mit Leben zu füllen – zehn Jahre später ist das Gebäude vom Boden bis zum Dach saniert und in ein soziokulturelles Zentrum verwandelt. Das bunte Programm mit Kino, Theater, Konzert, Naturerlebnis, Tanz und vielem mehr erhält in dem altehrwürdigen Sandsteinbau ein ganz besonderes Flair. Die KulturMühle Buchhagen bringt die verschiedensten Menschen zusammen, schafft Netzwerke und setzt Denkprozesse in Gang – offen für alle und offen für jegliche Form von Kreativität!

http://kaleidoskop.buchhagen.org

Kulturverein Platenlaase

In den Bereichen Live-Musik, Theater und Kino sowie Projekten, Workshops, Tanznächten, politischen Informationsveranstaltungen und Eigenproduktionen ist dieser Ort in der Region um Gorleben seit 20 Jahren nicht mehr wegzudenken. Neben zwei Veranstaltungsräumen und dem Café stehen Gästen und regionalen Gruppen eine Künstlerwohnung und ein Tonstudio zur Verfügung. Der Kulturverein bietet das ganze Jahr über an mindestens vier Tagen in der Woche ein regelmäßiges und vielschichtiges Programm an und versucht sich tapfer gegen die Kürzungen in der Kulturförderung zu behaupten.

www.platenlaase.de

Ländliche Akademie Krummhörn

Die Ländliche Akademie Krummhörn wurde 1982 gegründet. Ziel ist die Bereitstellung eines auf den ländlichen Raum bezogenen Angebots im künstlerischen, handwerklich-technischen sowie sozial-pflegerischen Bereich für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dabei soll die dörfliche Sozialstruktur erhalten und gestärkt werden. Geschichte und Tradition der einzelnen Dörfer und Ortsteile sollen lebendig erhalten und eine Verbindung zu neuen kulturellen Ausdrucksformen gesucht werden. Die LAK arbeitet dezentral in fast allen 19 Dörfern der Krummhörn. In der Mühlenscheune in Pewsum befindet sich die LAKritze-Kunstwerkstatt mit halbjährlich wechselnden Kursen, in Jennelt der Instrumenten- und Kostümfundus sowie die Büros. In den anderen Dörfern werden Gemeindehäuser, Jugendräume etc. für die Arbeit genutzt. Die ca. 750 Mitglieder der LAK - davon zwei Drittel Kinder und Jugendliche - sind in jährlich etwa 80 Kurse und Projektvorhaben eingebunden und werden von drei hauptamtlichen und einigen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen und Honorarkräften betreut.

www.lak.de

Lagerhalle, Osnabrück

Der gemeinnützige Verein Lagerhalle betreibt im Auftrag der Stadt Osnabrück das soziokulturelle Kultur- und Kommunikationszentrum. Die Lagerhalle existiert seit 1976 in den ehemaligen Räumen einer Eisenwarenlagerhalle. In den siebziger Jahren gelang es durch großes Engagement vieler Menschen, eines der ersten und größten Kultur- und Kommunikationszentren in Deutschland aufzubauen. Die Lagerhalle begreift sich als soziokulturelles Zentrum, versucht die alltägliche Lebenswelt in die Kulturarbeit einzubeziehen und steht für eine engagierte, emanzipatorische, kritische, multikulturelle, alters- und spartenübergreifende Kulturarbeit. Außerdem ist sie Forum und Heimat unterschiedlichster Gruppen und Initiativen. Etwa 170.000 BesucherInnen aus nah und fern besuchen jährlich das umfangreiche Veranstaltungsprogramm mit über 500 Angeboten: Konzerte, Theater, Feste, Kleinkunst, Kino, Projekte, Lesungen, Diskussionen, Veranstaltungen für Kinder, Vorträge ... − Kultur & Kommunikation

www.lagerhalle-osnabrueck.de

Lumière, Göttingen

Das kommunal geförderte Kino Lumière wird getragen von der Film- und Kinoinitiative Göttingen e.V. (FKI). Das Lumiere versteht sich als Alternative zum Kommerzkino und zeigt künstlerisch herausragende Filme und Filmreihen, oft in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kultureinrichtungen und Initiativen in Göttingen. Diskussionen mit Regisseuren, Kulturfeste, Vorträge, Ausstellungen sind fester Bestandteil des Programms. Stummfilmvorführungen mit Live-Klavierbegleitung bringen Filmklassiker auf die Leinwand. Theatergruppen wie die Göttinger Comedy Company mit der monatlichen Impro-Show haben ebenso ihren Auftrittsort im Lumière wie das Kindertheater des Vereins Domino und die Figurentheatertage der Stadt Göttingen. Höhepunkt der Programmarbeit sind jährlich zwei Festivals. Im Oktober findet das Kinderfilmfest statt, der November gehört traditionell den Europäischen Länderfilmtagen, die seit 1981 jeweils der Filmkultur eines europäischen Landes oder einer europäischen Region gewidmet sind. Nach Osteuropa, den Mittelmeertagen, Großbritannien und Italien stellen wir 2009 das aktuelle Filmschaffen aus Frankreich vor.

www.lumiere.de/

Nachbarschaftszentrum Grone

Im Stadtteilzentrum begegnen sich Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Sie bringen viel Wissen, Erfahrungen, Interessen und ihre eigene Lebensart mit hierher. Die Räume des Stadtteilzentrums sind für alle Bewohner/-innen von Grone und Göttingen geöffnet! Der Einstieg in die Angebote des Stadtteilzentrums ist grundsätzlich jederzeit möglich. Neben regelmäßigen offenen Angeboten wie das Frauenfrühstück (Foto: links) werden hier jährlich bestimmte Feste (z.B. das internationale Straßenfest, die Nikolausfeier) gefeiert. Gelegentlich wird eine Ausstellung veranstaltet, manchmal gibt es Vorträge - und Diskussionsabende zu aktuellen Themen. Andere besondere Angebote sind z.B. Ausflüge, Grillen im Sommer. Jedes Jahr findet ein Kulturprojekt im Stadtteilzentrum statt, wie z. B. das Kunst - Fahrräder Projekt. Gemeinsam mit den anwohnern wurden alte Fahrräder zu Kunstobjekten umgestaltet. Im Stadtteilzentrum begegnen sich Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen. Sie bringen viel Wissen, Erfahrungen, Interessen und ihre eigene Lebensart mit hierher. Die Räume des Stadtteilzentrums sind für alle Bewohner/-innen von Grone und Göttingen geöffnet!

Netzwerk Kultur & Heimat Börde-Leinetal

Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von mittlerweile 40 kulturellen Einrichtungen, Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen. Als Diskussions- und Informationsforum fördert es die kulturelle Entwicklung der Region. Hier wird Wissen ausgetauscht, werden Ideen diskutiert und Projekte entwickelt. Dieses Netzwerk ist einem modernen weit gefassten Kulturbegriff verpflichtet und entsprechend offen für alle Interessierten. Ausgehend von der Überzeugung, dass sich der Wirkungsgrad einer vernetzten Kulturszene erheblich steigern wird, strebt das Netzwerk die Entwicklung einer neuen Qualität von Kooperationskultur an, welche gekennzeichnet ist durch die aktive Bereitschaft zur Weitergabe von Informationen, durch Wissen und Kompetenzen. Ein Ziel des Netzwerkes ist es, Kunst und Kultur als wesentliches Gestaltungspotential unseres Gemeinwesens freizusetzen und nutzbar zu machen.

www.kulturium.de

Nienburger Kulturwerk

Im Nienburger Kulturwerk finden Theater-, Kabarett-, Kleinkunst- und Tanzveranstaltungen, Konzerte, Ausstellungen, Vorträge und Lesungen statt. Das Kulturzentrum bietet unterschiedlichsten Gruppen und Initiativen vielfältige Möglichkeiten der Nutzung: einen 350 Personen fassenden Veranstaltungssaal, vier Seminarräume für Workshops, Seminare, Versammlungen und Informationsveranstaltungen, Proben- und Auftrittsmöglichkeiten für örtliche künstlerische Aktivitäten sowie ein helles und freundliches Bistro. Zu den regelmäßigen Veranstaltungsangeboten des Nienburger Kulturwerks gehören unter anderem die »FigurenTheaterTage Nienburg« − ein zweiwöchiges Figurentheaterfestival mit Aufführungen in der Stadt und im Landkreis Nienburg −, das Kommunale Kino und »SOMMERplus«, ein einwöchiges Open-Air-Festival zum Thema Figuren, Theater, Masken während der Sommerferien.

www.nienburger-kulturwerk.de

Pumpwerk, Wilhelmshaven

Das weit über die Grenzen Norddeutschlands bekannte Kulturzentrum wurde am 6. August 1976 eröffnet. Damit ist es das älteste soziokulturelle Zentrum in Niedersachsen. Neben dem Saal für bis zu 800 BesucherInnen gibt es Gruppenräume, einen Kinderspielplatz und das Bistro »Metropol« mit Biergarten. Die Arbeit ruht auf zwei Säulen: das Veranstaltungsprogramm befriedigt die kulturellen Bedürfnisse der Region − jährlich besuchen rund 80.000 Besucher die etwa 200 Veranstaltungen von Rock, Pop, Folk und Jazz über Kleinkunst und Kabarett bis zu Show und Musiktheater. Der soziokulturelle Bereich beinhaltet die Einbeziehung unterschiedlicher Bevölkerungskreise in kulturelle Prozesse und Diskussionen zu gesellschaftspolitischen und kulturellen Themen. Außerdem ist das Pumpwerk Bühne, Plattform und Ort für Schulen, Gruppen, Initiativen und Verbände, die ihre unterschiedlichen Produktionen einem großen Publikum präsentieren wollen.

www.pumpwerk.de

Universum, Bramsche

1988 wurde der Verein Universum gegründet und hat in dem Jahr das gleichnamige Bramscher Filmtheater wiedereröffnet − als Programmkino und als Veranstaltungsort für Konzerte, Theater etc. 1996 wurde dem Verein die Trägerschaft für die vorher städtische offene Jugendarbeit in der »Alten Webschule« übertragen, 1997 außerdem die Trägerschaft für die bis dahin kommunale Kinderkunstschule, welche jedoch im Jahr 2004 Ihre Pforten aufgrund von Einsparungen der öffentlichen Hand schließen musste. Seit dem Jahr 2003 gibt es den Kindertreff Meyerei mit den Aufgabenfeldern verlässliche Betreuung, Hausaufgabenhilfen und offenes Angebot für Kinder. Als Dienstleister übernimmt der Verein die Organisation und Durchführung kommunaler Kulturveranstaltungen. Im Gebäude der »Alten Webschule« befindet sich das Domizil des Frauentreffs Bramsche, der ebenfalls Mitglied im Universum ist. Der Verein Universum hat über 120 Mitglieder aller Altersgruppen und aus allen Bevölkerungsschichten und beschäftigt seit einigen Jahren mehr als zehn hauptberufliche Mitarbeiter; darüber hinaus wird in den verschiedenen Arbeitsbereichen freiwillige Arbeit von Vereinsmitgliedern eingebracht.

www.universum-ev.de

Weltbühne Heckenbeck

In dem kleinen Dorf Heckenbeck mit 450 Einwohnern, idyllisch im Vorharz bei Bad Gandersheim gelegen, nutzt der KuK, Verein für Kultur und Kommunikation, seit Ende 2000 das charmante ehemalige Dorfgasthaus »Zur Linde«. Die Atmosphäre des kleinen Saals mit der »Weltbühne« bietet für Kabarett-, Theater- und Kleinkunstveranstaltungen einen vom Publikum und von Künstlerinnen und Künstlern sehr geschätzten persönlichen Rahmen. Das hochkarätige Abendprogramm zieht Besucher aus dem Dorf, aber auch bis über die Grenzen der Region hinaus an. Die ungewöhnliche Mischung aus traditionellem und experimentellem Landleben, aus Alteingesessenen und Neu-Zugezogenen in Heckenbeck trägt mit zur besonderen Atmosphäre der Weltbühne bei. Es finden, neben Kabarett u. Ä. auch Seminare, Workshops und Projekte statt und das Haus wird an unterschiedlichste Gruppen vermietet. Es finden, neben Kabarett u. Ä. auch Seminare, Workshops und Projekte statt und das Haus wird an unterschiedlichste Gruppen vermietet. Der KuK hat u. a. in den letzten Jahren die Projekte „RadKultour“ (Radfahren und Kultur unter Mitwirkung vieler regionaler Vereine), „Tag des Dorfes“ und „Viel Theater um Energie“ (mit örtlichen Schulen) initiiert und veranstaltet – gemeinsam mit Konvergenz e.V., „Regiogeld Augusta“ und dem AK Grundeinkommen Göttingen – aktuell eine sehr erfolgreiche Themenreihe „Geld und Wirtschaft“.

www.weltbuehne.info